Liebe ist ein Verb

lieben – eine Handlung, ein Prozess, eine Bewegung

unserer Gedanken.

Manchmal geschieht es ganz unbewusst, wie das Schließen unserer Augen

und der Gedanke an diesen ganz besonderen Menschen.

Manchmal ist es getrieben von Intention, wie ein Lächeln

wenn wir doch eigentlich sauer sind.

Manchmal passiert es einfach so, wie das Sprechen mit sanfter Stimme

wenn wir doch eigentlich laut schreien wollen.

Liebe ist manchmal etwas Psychisches,

eine chemische Reaktion zwischen unserem Körper

und unserem Gehirn, während wir an Die Person denken

wenn wir uns ihr nah fühlen, du ihren Herzschlag auf deiner

Brust spüren kannst oder du ihre Stimme hören kannst

selbst wenn sie Stunden und kilometerweit weit entfernt ist.

Zu lieben bedeutet zu sein, zu fühlen und zu werden.

Liebe ist nicht passiv oder schweigend.

Liebe ist eine kontinuierliche Bewerbung, Veränderung

und konstantes Wachstum – stets bedacht.

Wir schaffen Platz für diese eine Person.

Doch als Mensch erschaffen wir so viele Ausreden.

Wir verlieben uns in jemanden. Wir verfallen dem Physischen.

Wir verfangen uns in dem Moment mit einer anderen Person.

Wir glauben der Liebe zu begegnen, nur weil wir uns endlich

mit Gefühlen konfrontiert sehen. Stoßen wir doch tagtäglich die

meisten Menschen von uns weg, distanzieren uns von allem was

wirklich echt sein könnte.

So sehr, dass selbst der geringste liebevolle Akt sich wie Liebe anfühlt.

Und so drehen wir uns im Kreis um die Menschen herum, bis uns schwindelig wird.

Wir legen all unser Herz in eine zwischenmenschliche Verbindung, ohne das

Ziel der Reise wirklich zu kennen.

Und dann, wenn diese „Liebe“ langsam verblasst

und wir eine Wahl treffen müssen etwa aufzubauen, zu wachsen und

die wahre Liebe passieren zu lassen, dann

sind wir plötzlich gelähmt. Wir suchen nach Ausreden.

Wir suchen den leichten Weg und

zeigen mit Fingern auf unser Gegenüber.

Sagen Dinge wie

du warst nicht bereit

du warst nicht bemüht

du warst nicht Die Person.

Doch die Wahrheit ist, wir belügen uns selbst.

Wir vermischen Lust und Betörung mit den wahren Dingen.

Wir laufen davon, bevor wir etwas bedeutendes spüren können.

Wir erwarten, dass die Liebe einfach ist und wir vergessen ganz einfach

das Liebe und wahre Beziehungen Geduld verlangen.

Sie brauchen einen konstanten Willen an sich selbst zu arbeiten für den anderen.

Jemanden wirklich zu lieben ist hart.

Nicht dieses Gefühl machtlos und ohnmächtig zu sein.

Nicht die Art und Weise, wie dein Herz denkt.

Nicht die Art und Weise wie du lächelst ohne nachzudenken.

Nicht die Art und Weise, wie du deine Seele in jeden musst legst.

Sondern der Part in dem du dich entschieden musst.

Der Part, in dem du dich reflektieren musst.

Der Part, in dem du nach vorne sehen musst.

Der Part, in dem du jeden Tag für jemanden da sein musst,

egal wie hart es sein mag oder wie die Umstände sich ergeben.

Das ist hart.

Doch Liebe ist nicht nur ein einmaliger Gedanke

oder ein einmaliges Gefühl.

Liebe ist ein kontinuierlicher Prozess,

eine kontinuierliche Entscheidung,

ein kontinuierliches Versprechen

für eine andere Person.

Liebe ist ein Verb.

Liebe ist der Blick für jemanden und die Entscheidung diese

Person zu lieben, auch wenn sie dich zur Weißglut bringt,

auch wenn sie manchmal ein anderer Mensch ist,

auch wenn sie manchmal für deine Tränen sorgt.

Liebe ist die Art jemanden zu küssen

und sich durch nichts auf der Welt irritieren zu lassen.

Selbst wenn dich „attraktivere“ Menschen in Verlegenheit bringen.

Liebe beutetet Versuchungen konstant von sich wegzudrücken

und sich auf die Person zu konzentrieren die bereit ist

gemeinsam mit dir in die Zukunft zu wachsen.

Liebe bedeutet sich gemeinsam von den Menschen zu distanzieren,

die das Potential in eurer gemeinsamen Zukunft nicht sehen.

Liebe ist Bewegung – auf einander zu gehen, selbst bei allen diesem Chaos auf der Welt.

Liebe ist ein Prozess – die Suche nach Wegen sich immer näher zu sein, sich zu verstehen

und sich auf halbem Weg zu treffen.

Liebe bedeutet einander zu wählen – und niemals damit aufzuhören.

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